Achtung Fussgänger!

Polizei Luzern

Diese Rubrik drängt sich bei diesem Artikel geradezu auf. Als Gelegenheits-Boulespieler gehöre ich zu den Leuten, welche von Zeit zu Zeit am Quai-Nationale anzutreffen sind. Der lauschige Kiesplatz, mit Fast-Seeanstoss und fantastischem Panorama, wird rege von den Mitgliedern des Pétanqueclub Luzern bespielt und nicht zu Unrecht, als einer der schönsten Pétanqueplätze, weit und breit, bewundert. Eine ruhige Oase, welche zu jeder Jahreszeit Ferienstimmung verströmt und dementsprechend viele Schaulustige und Spaziergänger anzieht. Auf dem Weg entlang des Vierwaldstättersees gilt generell ein Fahrverbot, auch für Fahrräder. Erstaunt verfolge ich seit Jahren die sich immer wiederholenden Abstecher der Polizeifahrzeuge entlang der Fussgängerzone, gemütlich im Laufschritttempo und ohne Blaulicht, versteht sich… klassische Kontrollfahrten halt. Von Notfall oder Sondereinsatz kann hier wohl keine Rede sein. Nun sei mir einfach wieder einmal die Frage erlaubt; darf denn das die Polizei? oder nimmt sich hier der Ordnungshüter Freiheiten heraus, welche ihm nicht zustehen? Selbst wenn diese auffälligen Ausflüge von Gesetzes wegen erlaubt wären, wirkt das Ganze auf mich sehr provokativ und zeugt von wenig Fingerspitzengefühl. Vor einiger Zeit habe ich mich einmal erdreistet bei den gerade patroullierenden Polizisten nachzufragen, wieso sie hier mit dem Auto fahren dürfen. Die Antwort war dann so kurz wie schnippisch: “Das geht Sie gar nichts an!” Nun, nach reichlicher Überlegung finde ich, als Steuerzahler geht uns das doch sehr wohl etwas an… sind wir doch sozusagen die Arbeitgeber ebendieser, unserer Behüter!
Beispiel gefällig, wie die Polizei, wie z.B. hier in Paris, auch auftreten könnte?

Polizei in Paris

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Geschrieben in IM ALLTAG | 3 Kommentare

3 Kommentare bisher

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  1. 26. April 2010 um 19:06 Uhr

    Adolf Kottan sagt,

    Liebe Luzerner Polizei,
    auch wir kennen das Problem mit renitenten Boulespielern. Wie subversiv diese angebliche Sportart ist, kann man am besten auf der Wikipedia-Homepage in Erfahrung bringen. Allein in Deutschland boulen rund 1 Million Spieler, selbstverständlich nicht organisiert! Ausserdem ist die Rede von reinen Schiessern, Formationen, Zielkugel, von der Null-Aufnahme, oder gar der Mindesthärte. Im weiteren ist von schwereren, härteren, kleineren und stark geriffelten Kugeln die Rede. Ja, da werden Kugeln gar Schweinchen genannt. Die gebildeten Spieler sind sogar in der Lage, den Boden zu lesen.
    Also liebe Luzerner Kollegen, immer schön die Augen aufhalten.
    Major Adolf Kottan, Wien

  2. 1. Mai 2010 um 08:20 Uhr

    Chreschtof sagt,

    Schämen Sie sich Herr Kottan
    es reicht wohl nicht, dass Sie uns schon früher gedemütigt haben! 700 Jahre später müssen sich die Österreicher wieder in unsere Angelegenheiten einmischen. Die Polizeipatrouille im Bericht des “subversiv linken” Schreiberlings hatte absolut recht mit der Aussage “Das geht Sie gar nichts an”. Wo kämen wir denn hin, wenn Jedermann die Staatsgewalt in Frage stellen würde? Und Ihnen Herr Kottan sage ich nur, schauts zu dass eure Fussballnati wieder mal an eine Weltmeisterschaft gehen kann und dann reden wir weiter…Saugesindel!
    Ein besorgter Schweizer

  3. 2. Mai 2010 um 08:39 Uhr

    Adolf Kottan sagt,

    Servus Herr Chreschtof,
    ihrem Namen nach stammen sie doch aus dem Ostblock,
    Rumänien oder Bulgarien schätze ich.
    Wieso sind sie denn so beleidigt und was haben Sie bei
    “Bitte sei höflich und bleib beim Thema nicht verstanden”?
    Wo kommen wir hin, wenn niemand die Staatsgewalt in Frage
    stellt, oder stellen darf? Ist in totalitären Staaten so, aber meines
    Wissens gehört die Schweiz, zum Glück für Sie, nicht dazu!
    Gedemütigt? Wer hat wohl wen am Morgarten und in Sempach
    gedemütigt. Aber wir haben Euch schon längst verziehen.
    Ach ja, und an unserem Fussballteam arbeiten wir, ganz nach dem Vorbild der Schweiz, lassen wir in Zukunft unsere Migranten für uns kicken, hast mi?
    mit sportlichem Gruss
    Major Adolf Kottan, Wien

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