Achtung Fussgänger!

Polizei Luzern

Diese Rubrik drängt sich bei diesem Artikel geradezu auf. Als Gelegenheits-Boulespieler gehöre ich zu den Leuten, welche von Zeit zu Zeit am Quai-Nationale anzutreffen sind. Der lauschige Kiesplatz, mit Fast-Seeanstoss und fantastischem Panorama, wird rege von den Mitgliedern des Pétanqueclub Luzern bespielt und nicht zu Unrecht, als einer der schönsten Pétanqueplätze, weit und breit, bewundert. Eine ruhige Oase, welche zu jeder Jahreszeit Ferienstimmung verströmt und dementsprechend viele Schaulustige und Spaziergänger anzieht. Auf dem Weg entlang des Vierwaldstättersees gilt generell ein Fahrverbot, auch für Fahrräder. Erstaunt verfolge ich seit Jahren die sich immer wiederholenden Abstecher der Polizeifahrzeuge entlang der Fussgängerzone, gemütlich im Laufschritttempo und ohne Blaulicht, versteht sich… klassische Kontrollfahrten halt. Von Notfall oder Sondereinsatz kann hier wohl keine Rede sein. Nun sei mir einfach wieder einmal die Frage erlaubt; darf denn das die Polizei? oder nimmt sich hier der Ordnungshüter Freiheiten heraus, welche ihm nicht zustehen? Selbst wenn diese auffälligen Ausflüge von Gesetzes wegen erlaubt wären, wirkt das Ganze auf mich sehr provokativ und zeugt von wenig Fingerspitzengefühl. Vor einiger Zeit habe ich mich einmal erdreistet bei den gerade patroullierenden Polizisten nachzufragen, wieso sie hier mit dem Auto fahren dürfen. Die Antwort war dann so kurz wie schnippisch: “Das geht Sie gar nichts an!” Nun, nach reichlicher Überlegung finde ich, als Steuerzahler geht uns das doch sehr wohl etwas an… sind wir doch sozusagen die Arbeitgeber ebendieser, unserer Behüter!
Beispiel gefällig, wie die Polizei, wie z.B. hier in Paris, auch auftreten könnte?

Polizei in Paris

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht!


Per Zufall zappte ich kürzlich auf SF1 wo im Club zum Thema “Offroader-Initiative: Krieg den Kraftprotzen” heiss diskutiert wurde. Diskutieren ist vielleicht etwas hoch gegriffen, jedenfalls sassen da mehrere Personen und tauschten Informationen aus. Und dann heisst es immer, das Schweizer Fernsehen hätte keinen Humor, pa! Dass ich nicht lache! Ich muss zugeben, dass auch ich in Sachen Humor meist “fremdgehe”. Mir sind halt z.B. Christoph Grissemann und Dirk Stermann bei “Willkommen Österreich” tausenmal lieber, als die unzähligen Standup-Comedians der deutschen Privatsender. Nun aber weiss ich, dass auch wir Schweizer ein Satire-Magazin haben. Real-Satire um genau zu sein. Herr Scherrer, seines Zeichens Polizeidirektor der Stadt Biel und amtierender Präsident des Kommitees gegen die Offroader-Initiative, fühlte sich jedenfalls in der Rolle des allwissenden “Auto-Papstes” richtig wohl und lachte mit Sicherheit am meisten (allerdings auch als Einziger) über seine Witze. Die Polizei, dein Freund und Helfer! Seit Kurzem wissen die “Linken und Sozis”, dass sie von diesem Leitsatz, zumindest in Biel, ausgeschlossen sind. Aber lustig war er schon, der Herr Scherrer. Wie er die Autoindustrie und im Speziellen, den Grossstadt-Traktor in Schutz genommen hat, das hatte was Rührendes. Sollen doch die Grünen und Sozis über CO2, Klimaerwärmung und andere Bagatellen der Menschheit weiterhin Lügen erzählen, gell Herr Scherrer, wir verlieren den Humor dabei nicht! Ja so sind sie halt, die wahren Humoristen; viel zu bescheiden. Und noch was habe ich gelernt an diesem Abend: Blondinenwitze gibt es noch! SF1-Club sei Dank! Der Retro-Wahnsinn geht weiter… aber wie bereits im Titel erwähnt, Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und lachen tut laut Sprichwort ja eh der am Besten, welcher zuletzt lacht. Ha! Ein Hoch auf die wahren Komiker!

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DAS WAHRHAFT GRANDE FINALE IN BARCELONA

DIE LETZTEN KONZERTE DER EUROPA STADION  TOUR 2008

Gleich zum Anfang : Samstag, der  19.07.08 ist in meinem Hirn und Herz für immer notiert! Es war  Vollmond, was dem Abend und der Nacht nur noch  positivere Seiten abgewann. Was am Grande-Milano-Bruce-Concerto die Seele von LuckyLusch so stärkte, passierte bei mir erst beim Barca-Konzert. Ich benötigte scheinbar dieses Bruce-Konzert zusätzlich noch, damit ich in eine Art Mix aus Rausch-Glücksgefühl-Zustand fiel. Dass ich/wir dieses Erlebnis für Kopf, Bauch, Herz erleben durften,war einfach schön und toll. Es schlug voll ein! Es war Balsam für die Seele!
Nach Hamburg und  Milano, was sicher ein unbestrittener Höhepunkt war, kam also noch Barcelona! Der zweitletzte Auftritt der Euro Stadion Tour 08. Italien-Konzerte waren bis jetzt ja immer etwas intensiver ,fanatischer und emotionsgeladener! Das wusste ich aus früheren Gigs in Bologna und Milano (u.a. D.&D.-Tour 05 und S.S.B.Tour 06) Doch ICH/WIR wollten zum ersten mal nach Spanien, um zu sehen, ob das katalanische Temperament der „Amigos“ noch höher schlägt, als das der Italos-Amicis………
Die Frage: Milano also noch übertrumpfen?? War das möglich? Und siehe da, nicht unbedingt erwartend, aber doch total überrascht wurde ich von der ersten Sekunde des ersten Songs an bis zum Schluss eines besseren belehrt. Das ganze Barca-Publikum, inklusive die in den veritablen und bequemen  Sitzpläzen auf den Tribünen standen nicht nur, sondern sangen gleich voll mit, klatschten und tobten. Und was das heisst bei rund 75’000 Leuten, das muss man erst mal gesehen und gehört und erlebt haben. Einfach unglaublich! Dies überraschte  mich ,als „kleiner Springsteenologist!“ doch  gewaltig!
Start: 22:15 Uhr! Licht aus! Das Orgelspiel leiert aus der Jahrmarktorgel. Die Musiker tauchen aus dem Dunkeln auf. Das Betreten der Bühne ist wie ritualisiert, einer nach dem anderen betritt seinen “Arbeitsplatz”! Und los gehts mit dem  Opener “No Surrender”. Gleich am Anfang geht’s aus vollem Rohr los, von 0 auf 100. Die E-Street Band rock’n’rollte los. Und schnell erblickte man, dass Patti (Nikname:Red Headed Woman) wieder dabei war, extra für die letzten Spanien Gigs eingeflogen. Sister Soozie, an der Geige  wurde dabei leider etwas in den Hintergrund  gedrängt. Und  da ist Little Steven (Nikname:Miami Steve) in gewohnter Gitarren-Manier, öfters sehr listig, schelmisch blickend. Dies ist über die  Screens in leinwandtechnischer Top-Qualität gut sichtbar. Max Weinberg (Nikname:Mighty Max) der Antreiber oder auch die harte, präzise „Dampfmaschine“, er drescht mit seinen Drum-Stöcken auf sein Schlagzeug ein, aber in absoluter Perfektion! Und das wirklich bis zum Schluss. Im ganzen 10 Leute auf der Bühne. Die E-Street Band als verschworene Einheit, das sieht und hört und spürt  man ganz deutlich.Bruce spielt in „Promised Land“ auf der Mundharmonika, die er am Schluss einem verdutzen Zuschauer in den ersten Reihen  in die Hand drückt! Wow!! Unter dem Motto: Take it!
Es folgt das legendäre „Hungry Heart“ und hier lässt Bruce die 75’000 fast alles Katalanen zuerst nur den Refrain und dann gar den ganzen Text singen. Auf diesen Spass folgt flächendeckender Jubel und der nächste Hit folgt sogleich: “Summertime Blues“ Clarence Clemons (Nikname : Big Man) zuerst eine Textzeile im Heldenbariton ,“ bevor Bruce schreit ..no cure for the summertime blues“! Und  dann der  über der Bühne aufgehende Vollmond kündigte eine verheissungsvolle Nacht an. Was man einfach immer wieder feststellt bei Bruce Live ist, die unbändige Spielfreude dieses Mannes, er zeigt das voll und ganz und zelebriert dies auch und steckt damit gar die anderen E-Streetler an. Dann „Brilliant Disguise„ rührend schön mit  Patti gespielt und gesungen. Patti lehnt ihren Kopf auf Bruce’s Schulter bis das Lied langsam instrumental ausklang, was in inniger Harmonie der Beiden endete. Der lebende Beweis dieses Musiker-Paares über Ihre Zusammengehörigkeit! Bei diesem Bühnen-Anblick  folgte tosender, ergreifender  Applaus. Entgegen den früheren Konzerten sammelt Bruce erst relativ spät die Musikwünsche auf Tafeln am Bühnenrand ein. Vielleicht ist ja auch ER von den bis jetzt dauernd höchstaktiv mitsingenden Katalanen und  sonstigen diversen “Auswärtigen“, wie zum Beispiel wir Zwei aus dem Helvetischen Land, überrascht. Dafür reichte auf diesen  Wunsch-Transparenten aber nur das erste Wort des Wunsches: z.B. Janey…..oder Waiting….Nun auch  das tolle „The River“  in einer am Schluss endenden „Summ-Version“, inklusive Publikum eingeschlossen. Der Boss braucht das Publikum, das Publikum verdankt es ihm, in dem es ihn enthusiastisch  unterstützt! Bruce ,der Boss,ist voll in seinem Element. Der “SPIEGEL” hat mal geschrieben: “Bruce Springsteen, der Haudegen mit Authentizitätsgarantie!” So passend! Es folgt das seltene „Backstreets“ , eine Rarität auf der Tour. Dann one ,two,three,four,und „Because the Night“, eines meiner Lieblingstücke, aber erst während dieser Tour und gerade wegen dieser Live Performance mit dem ergiebigen Solo von Nils Lofgren (Nikname:Lefty) Dieser Gitarrero zauberte wieder mal, aber diesmal ganz speziell. Unmittelbar vor dem Gitarrensolo, wo er sich dann scheinbar endlos in pirouettenform gitarrespielend um sich drehte und drehte und drehte, wärmte er seine Beine noch  mit einem Flamenco Step-Tanz , worauf Begeisterungsstürme und „Ah“ und „Wow“ Rufe ausbrachen! Sowohl wir ,wie auch Bruce und die E-Streetler haben kaum Erholungszeit zwischen den Songs. Mary’s Place, die neue  Bruce Hymne, die in  einer aufbauend , wechselnder Intensität vorgetragen wurde, dass es einem nur so zum Staunen bringt (immer noch, auch wenn schon x-mal gehört und gesehen.) Bruce torkelt auf der Bühne, grinst frech und brüllt wieder. Er hat riesigen Spass bei der harten Bühnearbeit und zeigt das den Leuten wie Du und Ich. Der Hüne Clari war äusserst gut drauf an diesem Abend, was er mehrmals ausdauernd und kraftvoll auf seinem Sax beweist. Und nun, ich merke grade, ich stehe ja immer noch und mit mir alle anderen auch auf der Tribüne. Die Sitze wären doch diesmal so was von bequem und überhaupt…aber nix mit Sitzen, denn sonst sieht man ja die vielen kleinen „Bühnen-Scharmützel“ nicht, die sich spontan und immer wieder ereignen. Wenn Bruce zu Clari (Big Man) schäkert, oder wenn Nils und Miami Steve duellieren oder wenn der Boss himself sich am Mikrofonständer herumwälzt. Artistisch und gleichzeitig berührend. Bruce, der sich unzählige Male in die Nähe des Erste-Reihe Publikums wagt, wo Hände, Arme geschüttelt werden. Bis er sich fast tollkühn ins Bad der Menge wirft, bis er sich, kurz bevor er in der Menge untertaucht, schnellstens befreit und wieder auf die Bühne kraxelt, als Mann mit Jahrgang 1949. Ich glaube nur noch ein gewisser Michael Philip Jagger ist da noch agiler! (LuckyLusch wird dies sicher freuen!)
Bei „Tunnel of Love“ wieder ein  Liebesbeweis von Bruce und  Patti . Während dieser gleichnamigen Tour 88 kamen sich Bruce und Patti ja näher. Der Rest ist Geschichte……….One..two..three..four ! Auf das äusserst intensiv, dramatische „Last to Die“ folgte der typisch Midtempo Song „Long Walk Home„ Nils und Steve stehen nah zusammen  und lassen ihre Gitarrensaiten hallen und Clari, The Big Man  rohrt auf seinem B-Tenor Sax, was das Zeugs hielt, schlicht und einfach genial. Und Miami Steve mit seinem mürrischen Backgroundgesang  „Gonna be a loong, loooong walk home“ krächzt er ins Mikro! Einfach herrlich zum hören! Bei diesem Stück werden auch Erinnerungen  wach im Anschluss ans Milano Konzert im Juni ; siehe letzter Satz von LuckyLusch…….denn wir Zwei (Sister Suzy and Bruce Brunello) wissen da noch nicht, was uns hier in Barca erwartet auf dem „Homeway to the Hotel“, aber scheissegal, denn es ist noch lange nicht soweit, weil  eben war soeben Mitternacht überschritten und es geht  weiter mit der E-Street Lokomotive……….. „Badlands“, dieser Song knallt Live so richtig hinüber! Ein furioser Beginn des Zugabenteils  mit Jungleland! Weit über 10 Minuten…(ebenfalls rar vorgetragen!) Aufbauend, steigernd und was da Clari beim langen  Sax-Solo rausbläst, ist einsame, absolute Klasse. Und dieser Big Man Clari, meiner Suzy’s „Liebling“ der E-Streetler, zeigte wirklich, was er immer noch kann, wenn er in bester Tagesform ist, was aber leider, leider nicht immer unbedingt bei anderen Konzerten der Fall war…….. Dann geht’s Schlag auf Schlag, “Born to Run“, bei traditionell voller Stadionbeleuchtung! Dieses Mega Stadion hellstens beleuchtet und man sieht  bis weit hinauf fast das ganze Ausmass der Konzertbesucher. Einfach gigantisch! „Bobby Jean“ und „Dancing in the Dark“ alles am Stück und dank u.a. „Mighty Max“ in gleichhaltendem, powervollen Rhythmus. Dann auch schon das traditionelle „American  Land“, was normalerweise etwa der Schluss sein sollte, aber nicht hier in Barcelona, und schon gar nicht, wenn Brunello und Suzy extra gekommen sind…
Es sammeln  sich plötzlich diverse unbekannte jüngere, weibliche und männliche Personen auf der Bühne an, die sich dann später als die Kids von Bruce/Patti und Gary, dem ruhigen, immer besonnenen Bassisten, und ausgesuchte Freunde im Hintergrund herausstellten. „Twist and Shout“ folgt in einer fast gewohnten 15 Minuten Version und die Kids dürfen mit Tambourine tanzend das Grande Barca- Finale begleiten, was aber wahrscheinlich aus Mangel an Auftritten bei diesen Kids etwas verhalten ausfällt. Aber am meisten Spass an dieser Zugabe hat sowieso sichtlich und gewiss BRUCE THE BOSS himself, das sieht man klar und deutlich (ist auch auf den  diversen You Toube Videos ersichtlich). Es ist dann (leider) plötzlich 01:15 Uhr, und nach 7 Zugaben ist’s dann leider vorbei! Die vollen 3 Stunden waren im „Nu“ vorbei und wir mussten uns dann zwangsläufig aus dem Stadion rausschlängeln, langsam und gemütlich, träumerisch und in einer Art von Trance über das soeben Erlebte. Immer noch vollgepumpt mit Bruce-Koncert- Impressions, was noch lange anhalten sollte.
Betreff Long Walk Home: Was in Milano aus diversen Gründen nicht klappen sollte, funktionierte in Barcelona folgendermassen: Nach 2 erfolglosen Versuchen, ein Taxi zu ergattern, passierte dann erst beim Dritten zum gut dreifachen Preis des Normalen! Dafür anstatt 30 Minunten, wie auf dem Hinweg zum Konzert, dauerte die luftige, milde gesagt rasante Fahrt in der  Nacht nur knapp 15 Minuten ins Hotel. Und dies noch bei 60/80, ja gar 90 km/h , bei Rotampeln durch und Kurven und Linien geschnitten.Als wärs noch nur für Uns Zwei noch die allerletzte „Abenteuer-Zugabe“ dieses langen Tages und  der Nacht….. Der zweitletzte Gig der Stadion Tour 2008 übertraf meine/unsere Erwartungen noch und ich hoffe doch sehr, dass es irgendwie und irgendwo doch noch eine weitere Möglichkeit gibt, nochmals Bruce Springsteen mit der legendären E-Street Band LIVE zu erleben!!
…………………………………………………………………………………………………………………..Gambio
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Gerhard Polt

Im Dezember 2007 wars endlich wieder mal soweit… Gerhard Polt und die Biermösl Blosn traten im Volkshaus Zürich auf (kurz nach den Wahlen).
Bitte keine Kommentare s.v.p.

schef

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Willkommen Österreich

Mein Alternativprogramm zu Giaccobo & Müller

Late Night Show mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann
Jeden Donnerstag auf ORF1 22.55 Uhr ca. 40 Minuten

Ach ja und dieser Ausschnitt zum Thema “Schurkenstaat Schweiz”

schef

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